Appenzell Ausserrhoden
Ehemalige Kantonalbank Herisau
Ehemalige Kantonalbank, Herisau (Foto: Noah Santer, Schweizer Heimatschutz)

Dorfrundgang Herisau

Der Ort vereint am zentral gelegenen Obstmarkt den architektonischen Reichtum dieses Marktfleckens, dessen Name 'Herinisauva' im Jahr 837 erstmals erwähnt wurde - das Regierungsgebäude, die Kantonalbank von Ernst Gisel mit seiner metallischen Interpretation der Appenzeller Täferfassade, die Kirche von Lorenz Reder aus Speyer (1517-1520) mit ihrem Turm aus dem 14. Jahrhundert und die barocken Bürgerhäuser. Herisau steht seit dem 16. Jahrhundert in Konkurrenz zum Hauptort Trogen und gewann zunehmend an Einfluss. Die in Herisau gebündelten Staatsaufgaben verlangten über die Jahrhunderte nach einer stattlichen Zahl repräsentativer Gebäude. Mit dem Rathaus, der Kaserne, dem Zeughaus, dem Casino, der Hauptpost und der Kantonalen Psychiatrie, einem Ensemble des Heimatstils, wie auch mit den qualitätsvollen Erweiterungsbauten aus unserer Zeit sucht Herisau ihresgleichen. Am Fuss des Städtchens, entlang der Bäche Glatt und Wissenbach entwickelt sich seit dem 16. Jahrhundert die Industrie. Vom Schwarzen Haus von 1778, das aus einer mittelalterlichen Mühle hervorgegangen ist bis zum Hauptsitz der Metrohm AG von Keller.Hubacher.Seifert (2008-2011) und der Erweiterungsbau von 2021-2024 von Seifert Architekten, Zürich ist hier Industriekultur aus allen Jahrhunderten zu erleben.

Treffpunkt:
Chälblihalle
Ebnetstrasse 1
9100 Herisau

Samstag, 31. Oktober 2026
10.00 - ca. 11.30 Uhr

mit Thomas Fuchs, Historiker

Veranstalter

Heimatschutz Appenzell Ausserrhoden
Hintere Lortanne 1, 9053 Teufen
T 071 330 03 94
admin(at)heimatschutz-ar.ch